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Eine Bahnerkundungstour durch Italien
Der Präsident des Vereins, Walter Weiss, war mit dem Webmaster und Vereinsmitglied Herbert Kaserer auch heuer wieder auf Bahnerkundungstour.
Die Fahrt führte mit Nachtzug nach Rom, von dort mit IC nach Tropea in Kalabrien, mit Frecciabianca nach Salerno, mit Bus entlang der amalfitanischen Küste nach Sorrent, mit der Circumvesuviana nach Neapel.
In Neapel stand der Besuch des Museums zur italienischen Eisenbahngeschichte auf dem Programm. Die erste Bahnlinie in Italien führte von Neapel nach Portici, und am Wege dorthin liegt Pietrarsa, ein altes Bahnbetriebswerk mit mehreren Ausstellungshallen. Dort finden sich auch Lokomotiven und Fahrzeuge, die in Südtirol gefahren sind.
Neapel ist auch bekannt wegen seiner U-Bahnlinie, mit einem Kehrtunnel im Berg und besonders künstlerisch ausgestalteter Bahnhöfe. Auch gibt es 4 Standseilbahnen, wir fuhren mit dem Funicolare Centrale, das die Sterzinger Firma Leitner vor einigen Jahren technisch saniert hat.
Mit dem italo-Hochgeschwindigkeitszug ging es zum neuen Bahnhof Mediopadana nahe Reggio Emilia, bekannt durch seine geschwungenen fächerartigen Formen des Stararchitekten Calatrava. Es fehlt allerdings noch an einer effizienten Anbindung der Städte im Umkreis.
Mit den Lokalzügen der TPER (Treno per Emilia Romagna) ging es quer durch die Poebene nach Poggiorusco, wo in den Zug Bologna - Brenner umgestiegen wurde.




