Mitgliederfahrt mit der Montafonerbahn (2.6.)

Die Gruppe vor der Montafoner-Bahn im Bahnhof Schruns
03.06.2015

Alles passte an diesem Tag: das Wetter, das Programm, die Gruppe, der Bus, die Bahnen ...

In Meran fanden sich bereits Mitglieder aus anderen Landesteilen beim Bus der Fa. Schlupfer ein. Nach und nach gab es Zustiege, bis am Reschen schließlich alle 50 Plätze besetzt waren.

Im schön renovierten und gut ausgestatteten Bahnhof Landeck stiegen wir in den Railjet Wien-Zürick, der uns über die legendäre Arlbergstrecke nach Bludenz brachte.

Dort wurden wir bereits vom Vorstandsdirektor der Montafonerbahn-Aktiengesellschaft (mbs), Herrn Bertram Luger und dem Altbürgermeister von Schruns, Herrn Karl Hueber erwartet. Die mbs betreibt nicht nur die Bahn und regionale Buslinien, sondern ist u.a. auch im Energie- und Mediensektor tätig.

Dann stiegen wir in die gelben Triebwagen der Montafonerbahn und fuhren die 13 km bis zur derzeitigen Endstation Schruns. Eine Weiterführung bis ins Talende ist in Erwägung. Das steht sogar im neuen Regierungsprogramm. Die Schigebiete sollen mit der Bahn verbunden werden. Daher waren Bürgermeister der Region im letzten Jahr auf Erkundungstour in Südtirol und im Trentino.

Am Bahnhof Schruns stieß dann der ehemalige Standesrepräsentant des Montafon, Altbürgermeister Rudolf Lerch von St. Anton im Montafon zu uns. Er war bei der Montafonerbahn von der Pike auf tätig und ist jetzt Vorsitzender des Aufsichtsrates. Er kennt die Bahn wie kein zweiter.

Ähnlich wie die Vinschgaubahn handelt es sich um eine Talsohlenbahn. Die Montafonerbahn wurde in den letzten Jahren gründlich saniert und führt heute täglich an die 50 Züge. Es wird zum Teil auch die Verbindung Feldkirch - Buchs (über Liechtenstein) bedient und es werden Sonderzüge auch außerhalb der Stammstrecke gefahren. Im Güterverkehr wird Holz verladen.

Die Gastgeber hatten uns Plätze im Gastgarten des "Posthotels Taube" reserviert, wo wir sehr gut speisten. Wir erfuhren auch, dass Ernest Hemingway hier dereinst residierte.

Danach gab es im Gästehaus Schruns noch Informationen zur Bahn und zur Tourismusregion. Anschließend fuhren wir mit unserem Bus die Silvretta-Hochalpenstraße, welche uns herrliche Ausblicke, unter anderem auf den Piz Buin, gewährte. Altbürgermeister Hueber ist es zu verdanken, dass wir eine Sondergenehmigung für das Befahren erhielten, da die Straße noch nicht für den allgemeinen Verkehr geöffnet war.

Über Landeck und dem Reschen gibt es zurück nach Südtirol.

Dem Organisator, Präsident Walter Weiss, sei für die gute Organisation und Reiseleitung gedankt.

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